Paisley

Donnerstag, 17. August 2017

The Winter Watergarden Mandala

Ein neues Langzeit Stickprojekt steht in den Startlöchern. Vor einigen Wochen habe ich mich dafür entschieden. Es ist das Winter Watergarden Mandala von Chatelaine.
Da ich in meinen Vorräten kaum Sondergarne und Perlen habe, habe ich mir den Luxus gegönnt und ein Zutaten Kit in Amerika bestellt. Das beinhaltet sowohl das Leinen, aber auch alle Seiden- und Verlaufsgarne, die Perlen und ....



Heute lag das Päckchen still und heimlich im Briefkasten. Der Zoll hatte scheinbar kein Interesse. Da der Versand erst Anfang der Woche angekündigt wurde, hatte ich noch nicht damit gerechnet. Jetzt ist die Freude darüber umso größer.


Zufällig war ich heute Vormittag unterwegs, und habe mich bei Handarbeiten Käss mit den fehlenden DMC Garnen eingedeckt.

Jetzt kann es losgehen. Das Winter Mandala war im Jahr 2011 ein Ganzjahres Mysterie von Martina Rosenberg (Chatelaine Design). Ich bin gespannt, wie lange ich brauche. Es wird dauern.

Dann ist es ja nicht so, dass ich keine Sockenwolle im Schrank habe, aber bei Handarbeiten Käss lag ein reduziertes Regia Knäuel und wollte gerne mit. Es passt farblich so schön zum Stickprojekt und so werden es Winter Watergarden Socken. Ein Muster habe ich auch schon im Kopf. Das wird hoffentlich kein Jahresprojekt.


Ich bin dann mal weg Garne bestaunen, Muster heraussuchen, DMC Garn sortieren und fluchen, dass die Ferien jetzt am Wochenende zu Ende sind.
Bis bald, liebe Grüße
Yvonne

Sonntag, 13. August 2017

Das Haus am Fluss

Vielen lieben Dank für eure Kommentare zu meinen Irland Fotos. Scheinbar ist Irland ein Land, welches einen schnell in seinen Bann zieht! Es ist wohl nicht nur uns so gegangen.

In Irland bin ich kaum zum Lesen gekommen, dafür habe ich jetzt im Anschluss die noch freien Tage genutzt und Das Haus am Fluss von Tanja Heitmann gelesen, welches ich euch hier gerne vorstellen möchte.


Marie hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten. Um einen Neuanfang zu wagen, fährt sie eines Tages mit ihrem Sohn Richtung Norden. Dort möchte sie im alten Kapitänshaus, dem alten Sommerhaus der Familie das direkt am Elbdeich liegt, einen Neuanfang wagen.

Während der ersten Renovierungsarbeiten im Haus, stößt Marie auf viele Spuren und Hinweise im Haus, die sie dazu bringen die Familiengeschichte zu erforschen.

In zwei Zeitebenen erzählt Tanja Heitmann abwechselnd die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner  in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Tanja Heitmann hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich sehr flüssig liest und einen sehr schnell in die Geschichte eintauchen lässt.

Mit seinen 576 Seiten ist es ein schöner Sommerschmöker, der mich gut unterhalten hat.

Dieses Buch habe ich als kostenloses Rezensions-Exemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank dafür!

Liebe Grüße
Yvonne

Dienstag, 8. August 2017

Irland

16 wundervolle Tage Irland Rundreise liegen hinter uns und ich möchte euch gerne ein paar wenige Eindrücke weitergeben! Für uns war es der erste Besuch in Irland, aber bestimmt nicht der letzte.

Am 20. Juli haben wir uns, zusammen mit einem befreundeten Ehepaar, mit dem Flieger auf den Weg Richtung Dublin gemacht. Spät abends sind wir angekommen. Freitagmorgens wurden dann die Mietwagen geholt und los ging das Abenteuer Linksverkehr.

Dieser erste Tag brachte uns von Dublin über Kilkenny


und den Rock of Cashel



nach Cork. Wir bekamen einen ersten Eindruck von riesigen Ruinen und alten Schlössern und Burgen die über das ganze Land verteilt sind.

In Cork hat es uns sehr gut gefallen, leider hatten wir hier nur eine Übernachtung und dementsprechend viel zu wenig Zeit für diese Stadt. Da müssen wir wohl nochmal hin.


Unsere nächste Station war Valentia Island, wo wir für eine Woche das Cottage Dohilla gebucht hatten. Es liegt wirklich am äußersten Zipfel von Irland, neben unserem Cottage lag nur noch die Radiostation. Belohnt wurden wir täglich schon beim Frühstück mit einem traumhaften Blick über die Dingle Bay, nicht jeden Tag sonnig, aber immer schön.


Valentia Island hat eine wunderschöne Landschaft.



Am Straßenrand blüht es in den schönsten Farben. Die Gegend wird nicht umsonst die Irische Riviera genannt.


Einer von vielen Tagesausflügen hat uns nach Killarney geführt. Dort besichtigten wir das Muckross House und die nahe gelegene Abbey. Der alte Friedhof der Abbey mit seinen Gräbern die scheinbar ohne Planung angelegt sind, hat mich hier besonders beeindruckt.




Nach einer Woche hieß es Abschied nehmen, die Koffer wieder ins Auto laden und weiter ging es über Shannon, wo wir in einem kleinen, einfachen B&B unterkamen, nach Roscahill in der Nähe von Galway, wo wir in einem Manor House genächtigt und diniert haben.



Galway hat uns auch gut gefallen. Hat doch das Wetter mitgespielt und wir haben einen der guten Tage dieser Stadt erlebt. In der Fußgängerzone spielten jede Menge junge Leute die unterschiedlichste Musik, die Cafés und Pubs waren alle voll besetzt. Jeder war unterwegs. An regnerischen Tagen soll hier eher eine Krimiathmosphäre herrschen, düster und unheimlich. Davon war bei unserem Besuch wirklich nichts zu merken.


Wir habe in den 16 Tagen einige große Kathedralen besucht, das Gewölbe der Galway Cathedral fand ich besonders schön.

Die letzten 3 Tage ging es dann nochmal nach Dublin. Eine lebendige, junge Stadt mit viel Tourismus, herzlichen, hilfsbereiten Iren, katastrophalem Verkehrsaufkommen mit gefühlten 100.000 Doppeldecker Bussen, schönen Gärten ......
Auch hier war die Zeit viel zu kurz, um alles zu sehen. Eine dicke Erkältung hat uns zusätzlich etwas ausgebremst. Mein Highlight in dieser Stadt: die freundliche Atmosphäre und die Trinity College Library, wo alleine in einem Raum rund 200.000 alte Bücher stehen.


Nun sind wir wieder zurück und der Alltag hat uns fast wieder.
Ich habe zum Glück noch ein paar freie Tage, kann die vielen Eindrücke verarbeiten, den Wäscheberg abbauen und meine Erkältung auskurieren.

Ich hoffe, mein Reisebericht hat euch nicht gelangweilt! Es gäbe noch viel mehr zu berichten. Diejenigen von euch, die schon in Irland waren, werden mir bestimmt zustimmen, für alle anderen kann ich nur eine eindeutige Reiseempfehlung aussprechen (allerdings sollte man auf alle Fälle eine gute Regenjacke dabei haben und keine 30° im Schatten erwarten).

Liebe Grüße
Yvonne

Samstag, 15. Juli 2017

Einladung zum Tee

Es kann serviert werden, das Teeservice ist fertig, gerahmt und steht bereits an seinem Bestimmungsort.

Es hat sehr viel Spaß gemacht es zu sticken und es wird bestimmt nicht meine letzte Stickerei nach einer Anleitung von Veronique Enginger sein.


Wie in meinem letzten Post berichtet, habe ich letzte Woche mit einem Crazy Block angefangen. Etwas hilflos bzgl. der Quiltstiche, habe ich mich umgehört und mir ein umfangreiches Nachschlagewerk zugelegt. Handbuch Quiltstiche von Nikki Tinkler. Es bietet eine Fülle von Anleitungen und Erklärungen und ich werde es wohl oft zur Hand nehmen. Leider ist es vergriffen und man muss ein wenig schauen, dass man noch ein erschwingliches Exemplar ergattert.


Das kleine Nadelkissen ist dann schnell fertig geworden.
Auf die Idee bin ich übrigens hier gekommen, Martina hat das Kissen nach einer Anleitung von Kathy Schmitz genäht.



Ich bin sehr zufrieden mit beiden Ergebnissen und muss nun zusehen, dass ich am Wochenende am SAL weiterarbeite, damit ich den Anschluss nicht verliere.

Liebe Grüße und euch allen ein schönes Wochenende!
Yvonne

Mittwoch, 12. Juli 2017

Crazy und Wichteleien

Heute möchte ich euch noch ein Wichtelgeschenk zeigen, welches ich für's Geburtstagswichteln im Stickcafé gemacht habe. Es ist schon ein Weilchen fertig, aber ich konnte es natürlich nicht früher zeigen.

Das Bild ist nach der Anleitung "Sommerwind" von UB-Design entstanden. Das Utensilo habe ich farblich passend dazu genäht. Der Empfängerin gefällt es, ich habe ihren Geschmack getroffen!



Da die Anleitung 4 unterschiedliche Motive enthält, habe ich für mich auch eins gestickt.


Dann möchte ich euch noch den Beginn meines ersten Crazy-Blocks zeigen. Es soll ein kleines Nadelkissen werden. Etwas schief und verziert, also crazy - eigentlich so gar nicht meins, aber es bringt sooo viel Spaß, dass ich bestimmt noch andere "crazy" Dinge probieren werde.



Ein Buch mit verschiedenen Stickstichen ist schon auf dem Weg zu mir, mal schauen, was es so zu bieten hat. Einen Anfang habe ich schon mal ohne Anleitung probiert.



Liebe Grüße
Yvonne

Die Blütensammlerin

Vielen Dank für eure netten Kommentare zum letzten Post und herzlich Willkommen an meine neuen Leserinnen!

Heute möchte ich euch wieder ein Buch vorstellen, diesmal von Petra Durst-Benning, von der ich schon vor Jahren sehr gerne die historischen Romane über die Glasbläserstadt Lauscha gelesen habe.

Diesmal geht es um Die Blütensammlerin, Teil 3 der Maierhofen-Reihe


Es menschelt wieder in Maierhofen. Petra Durst-Benning versteht es, einen mit ihrem flüssigen Erzählstil direkt zu fesseln. Man ist sehr schnell mitten im Geschehen rund um Christine, eine Frau in den besten Jahren, plötzlich von ihrem Mann verlassen, alleine in einem großen Haus mit zwei Hunden, die ihr treu ergeben sind, sie aber nicht ausfüllen. Auch finanziell muss sich etwas tun, da ihr Mann das große Haus verkaufen möchte. So entschließt sich Christine ein B&B zu eröffnen.

Als Christine für einen großen Kochwettbewerb ein Singleteam in ihrem Haus beherbergt, tanzen nicht nur in der Überschrift des Menüs die "Schmetterlinge im Bauch".

Besonders gut haben mit die dezenten Hinweise gefallen, doch mal den eigenen Lebensstil zu überdenken und evtl. zu verändern, in dem man sich wieder auf das Wesentliche im Leben konzentriert, Familienunstimmigkeiten aus dem Weg räumt und das Streben nach "höher, schneller, besser" nicht mehr so wichtig nimmt.
Abgerundet wird der Roman mit einem Brief von Petra Durst-Benning  an ihre Leser und einer Vielzahl von Rezepten.

Ein rundum gelungener Wohlfühlroman für den man die ersten beiden Bücher der Reihe nicht unbedingt gelesen haben muss.

Dieses Buch habe ich als kostenloses Rezensions-Exemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank dafür!

Liebe Grüße
Yvonne

Montag, 10. Juli 2017

Tea time und Needleminder

Es ist fast soweit und ich kann euch zu einem Tässchen Tee einladen!


Auf der Stickerei seht ihr meinen kleinen Eulen Needleminder. So oft habe ich die netten Helfer gesehen. Jetzt habe ich endlich 2 ausgediente Schmuckstücke umgearbeitet. Mein Mann hat mir die alten Broschennadeln abgeschliffen. Sie waren stumpf und dick.
Kleine starke Magnete habe ich im Internet bestellt und mit Pattex Repair Gel aufgeklebt. Ich bin schon sehr gespannt, ob das wirklich dauerhaft hält.

Hier noch einmal die Eule im  Detail.


Und ein weiterer Needleminder, entstanden aus einem Erbstück, welches mich nun sehr erfreut.

 

Schluss mit dem tristen Dasein in meinem Schmuckkasten.

Liebe Grüße und bis bald
Yvonne